Hochwertige Fotos entscheiden, ob eine Anzeige angeklickt wird. Portale ranken und zeigen Objekte weitgehend anhand des ersten Bildes, und ein flaches, schlecht ausgeleuchtetes Interieur kostet Besichtigungen, bevor jemand die Beschreibung liest. Dieser Ratgeber zeigt, wie Sie einen Immobilienfotografen in Berlin auswählen und was ein professionelles Shooting umfassen sollte.
Was professionelle Immobilienfotografie umfasst
- Innen- und Außenaufnahmen. Weit, aber nicht verzerrt — 16–24 mm an Vollformat, Kamera auf Brusthöhe, Senkrechten gerade.
- Fensterausgleich. Belichtungsreihen oder Blitz-Blending, damit der Raum hell ist und der Blick aus dem Fenster sichtbar bleibt. Diese eine Technik trennt professionelle Arbeit von Handyfotos.
- Grundrisse. Auf deutschen Portalen zunehmend erwartet; viele Fotografen messen sie beim selben Termin auf und erstellen sie.
- Virtuelle Rundgänge und 360°-Aufnahmen. Lohnen sich bei hochwertigeren oder Mietobjekten, bei denen Interessenten sich vorab selbst qualifizieren.
- Objektvideo. Ein kurzer Rundgang für Social Media und Portalanzeigen.
- Dämmerungsaufnahmen. Optional, aber stark bei Außenansichten und Terrassen.
So wählen Sie aus
- Sehen Sie sich ganze Objekte an, nicht Portfolios. Lassen Sie sich alle Bilder einer aktuellen Immobilie zeigen. Drei gute Aufnahmen kann jeder vorlegen.
- Prüfen Sie Senkrechten und Farbe. Kippende Wände und orange-blaue Farbstiche durch Mischlicht sind die zwei häufigsten Amateurzeichen.
- Fragen Sie nach der Lieferzeit. Für Maklerinnen und Makler zählt das mehr als fast alles andere. 24 bis 48 Stunden sind bei Standbildern eine faire Erwartung.
- Nutzungsrechte klären. Wer darf die Bilder auf welchen Portalen und wie lange nutzen — besonders wenn das Objekt die Agentur wechselt.
- Klären Sie den Umgang mit bewohnten Wohnungen. Manche Fotografen räumen Kleinigheiten weg und stylen leicht, andere fotografieren streng wie vorgefunden. Stimmen Sie das vorher ab.
- Preis pro Objekt, nicht pro Stunde. Die meisten Berliner Objektaufnahmen werden nach Objektgröße pauschal kalkuliert, was die Budgetierung planbar macht.
Die Immobilie vorbereiten
Das Ergebnis hängt stark von der Vorbereitung ab, und dreißig Minuten Arbeit vor dem Shooting sind mehr wert als eine Stunde Bearbeitung danach. Räumen Sie Arbeitsflächen und Bad vollständig frei, entfernen Sie persönliche Fotos und Unterlagen, öffnen Sie alle Jalousien, ersetzen Sie defekte Leuchtmittel und stellen Sie alle Lampen auf dieselbe Farbtemperatur um. Mülleimer, Wäscheständer, Kabel und Fußmatten gehören aus dem Bild. In einer leeren Wohnung achten Sie auf saubere Böden — nichts fällt im Weitwinkel so auf wie Staub.
Was es in Berlin kostet
Einfache Wohnungsshootings werden meist pro Objekt statt pro Stunde kalkuliert, mit Preisstufen nach Zimmerzahl. Grundrisse, virtuelle Rundgänge, Video und Dämmerungsaufnahmen kommen als Zusatzleistungen dazu. Für eine normale Zwei- oder Dreizimmerwohnung sollten Sie ein bis zwei Stunden vor Ort einplanen. Unser Berliner Preisratgeber für Fotoshootings deckt die größeren Spannen ab.
Senden Sie Objektdaten und Adresse und Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden ein festes Angebot.


